Warum gibt es uns?

In der Patient:innenversorgung treffen wir auf Menschen, die weit vielfältiger und komplexer sind als die Fälle, an denen wir ausgebildet werden: Sie bringen Leises und manchmal Lautes mit; erleben Rassismus und Diskriminierung, leiden unter den Stigmata psychischer Krankheiten, sind neurodivergent, werden bewegt vom Thema Abtreibung, von Suizidgedanken oder Anderem.

Nicht alles, was es braucht, um mit ihnen eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen, lässt sich in drei- bis fünfjährige Ausbildungen oder Studiengänge integrieren, in denen medizinisches Faktenwissen und Kommunikationsskills gelehrt werden. Hierfür braucht es mehr Bewusstsein, Offenheit und das Wissen um die eigene Haltung. Dadurch lassen sich die Beziehungen, auf deren Grundlage wir gute medizinische Arbeit leisten können, vielschichtiger gestalten. 

Was machen wir anders?

Wir spannen Bildungshorizonte auf, anstatt nur Fakten zu vermitteln. Wir sensibilisieren für Themen, indem viele Stimmen dazu hör- und sichtbar gemacht werden. Sie zeigen unterschiedliche, gelebte Zugangsmöglichkeiten auf.

Dafür eröffnen wir Räume, die uns Zeit schenken: Um sich auf ein Thema einzulassen, die eigene Beziehung dazu zu erkunden und mit anderen in den Austausch zu kommen. Und das, ohne den Druck, danach geprüft zu werden oder etwas leisten zu müssen. Durch diese Selbsterfahrung kann das individuelle Wissen jeder Einzelnen wachsen und somit langfristig die Beziehung zu uns, unseren Mitmenschen und den Patient:innen verbessert werden.

Was kannst du mit uns erleben?

In unseren Vorträgen kommen wir mit verschiedenen Expert:innen in den Austausch. Um neben der Diskussion auch die persönliche Integration zu ermöglichen, nutzen wir feste Reflexionseinheiten. 

Unsere drei bis fünf Termine umfassenden Online-Reihen werden aufgezeichnet, online zur Verfügung gestellt, transkribiert und am Ende als asynchrones Workbook zur Verfügung gestellt. Dadurch wird allen Teilnehmenden ermöglicht, über unsere Themen zu hören, zu lesen und zu diskutieren, um dadurch Denkprozesse anzustoßen.

Outside the Happy Bubble – Raum für das, was dich bewegt.