Die Arbeitswelt im Gesundheitswesen muss dringend entstaubt und zukunftsfähig werden.

Während “new work” in vielen Branchen in aller Munde ist, hinkt die Arbeitswelt im Gesundheitswesen den gesellschaftlichen Veränderungen und Anforderungen gründlich hinterher. Das fachorientierte naturwissenschaftliche Studium und durchgetaktete Curricula lassen wenig Raum für Persönlichkeitsentwicklung, die Ausbildung von Metakompetenzen und kritischem Denken.

Es mangelt nicht an kreativen Köpfen und Ressourcen, sondern an Vernetzung, Support, Skills- und Kompetenzvermittlung und Vorbildern.

Mit dem Suture Collective möchten wir jungen, ambitionierten Studierenden und Young Professionals der Medizin und Life Sciences die Möglichkeit geben, ihre persönlichen Bedürfnisse zu reflektieren und sich auf einer professionellen Ebene einem selbst gewählten Projekt mit medizinischer Relevanz zu widmen.

Die 3 Projektphasen: Training, Workshops, Projektphase

Aufbauend auf den Säulen Training, Netzwerk, Advising und Projektarbeit bringen wir unsere Trainees deutschlandweit und universitätsübergreifend miteinander in Kontakt, um sich in einem inspirierenden und unterstützenden Umfeld gegenseitig mit kreativen Ideen „anzustecken“ und dabei von strukturierten Coachings und Lehreinheiten begleitet zu werden. Diese sollen die Trainees anregen, auch einmal über den medizinischen Tellerrand hinauszublicken und Inspiration in anderen Fachrichtungen und Denkweisen zu finden.

Einschlägige Literatur belegt die Benefits von Peer-Learning/-Teaching, Selbstreflexion und dem aktiven Umsetzen von Gelerntem. Auch Projektarbeiten als Angebote von Universitäten, beispielsweise zur Verbesserung der Lehre, zeigen, dass diese langfristig ausgesprochen erfolgreiche und gewinnbringende Konzepte generieren können. Mit dem Suture Work Collective möchten wir diese Formate mit im deutschsprachigen Raum ganz neuen Inhalten fusionieren und Studierenden unter Supervision ermöglichen, ihre eigenen Ideen zu verwirklichen. Wandel beginnt für uns mit der Reflexion der eigenen Bedürfnisse und Wünsche. Das Aufzeigen der eigenen Potentiale und Möglichkeiten und ein starkes, inspirierendes Netzwerk im Hintergrund unterstützt den Mentalitätswandel: „Machen statt meckern“!

Was macht Suture Work Collective besonders?

Unser Anspruch ist es, nicht nur seminaristisches Input zu liefern, sondern zum aktiven Anwenden des Erlernten zu ermutigen. So entstehen Projekte und Initiativen, die Ihren ganz eigenen Beitrag zum gesellschaftlichen Wandel leisten und es ermöglichen, lokalen und globalen Problemen mit kreativen Lösungsansätzen zu begegnen. Das enorme Potenzial liegt darin, dass nach Ende des Projektjahres viele neue Konzepte gründlich durchdacht wurden, um weiter zu wachsen und nachhaltige Veränderungen innerhalb der Gesellschaft und besonders im Gesundheitswesen zu bewirken. Unser Webauftritt und soziale Kanäle bieten die Plattform und ein Sprachrohr für die Inhalte und Debattenthemen. Die nachhaltige Wirksamkeit unseres Programms belegen wir durch eine parallele Evaluation und wissenschaftliche Auswertung  ab dem ersten Projektjahr.